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GO SOLO | Mein Blind-Audition-Song und was er mir bedeutet

Zuhause ist nicht immer ein Ort. Manchmal ist es einfach das Gefühl, denn erst dieses ganz bestimme Gefühl, das man Zuhause hat, macht den Ort zum Zuhause. Dieses Angekommensein, die Sicherheit, die Geborgenheit, das Wohlfühlen auch in den gammligsten Klamotten, mit denen man sich niemals auf die Straße trauen würde. Das macht ein Zuhause aus. Und manchmal fühlt man sich bei Menschen zuhause. Das kann der Partner sein, der/die beste Freundin, die Familie, manchmal auch ein Ort, an dem man noch nie war. Deshalb habe ich meinen Blind-Audition-Song Go Solo von Tom Rosenthal auch mit ganz bestimmten Gedanken gesungen. Hört es euch am besten im Hintergrund an, während ihr das hier lest 🙂 (Meine Version: hier | Meine Blind Audition: hier)



Hier noch mal die Lyrics:

They say it’s a matter of time,
a thousand days and the sun won’t shine
before I come back to you.
I’m happy, nothing’s going to stop me.
I’m making my way home,
i’m making my way.
For your love i will go far
I wanna be wherever you are
I know i’m coming back for you.
Our love is a river long,
The best right in a million wrongs,
I know i’m coming back to you.
And i’m happy nothing’s going to be stop me
I’m making my way home,
I’m making my way

 

 
 

Zunächst einmal die musikalische Seite: Das Lied kennen die meisten von euch wahrscheinlich von Til Schweigers Honig im Kopf. Der Film ist natürlich sehr emotional und deshalb passt das Lied auch gut rein. Ich kannte das Lied bereits vorher, habe deshalb nicht so eine enge Verbindung zum Film, zum Lied umso mehr. Es ist ziemlich Daria-typisch, muss ich sagen. Sehr simpel. Ein Hauptinstrument plus Stimme. Die Klavierbegleitung ist im Prinzip so einfach, aber durch diese Schlichtheit mit den Dreiklängen eben auch genial und wunderschön. Mehr als ein Instrument und eine Stimme braucht man nämlich eigentlich auch gar nicht, es ist trotzdem genug. Durch das Klavier wird die Stimme so schön mit diesem musikalischen Teppich an Akkorden untermauert. Und das reicht vollkommen aus, um zu berühren.

Nachhause kommen ist immer ein Prozess, ein Weg, den man zurücklegt. Und der braucht Zeit, Bis man dann mal zuhause angekommen ist, vergehen womöglich viele Tage, die nicht so schön sind, aber man muss sich immer dessen bewusst sein, dass das Zuhause definitiv in der Zukunft kommen wird, dass man es finden wird und kein Weg zu weit ist, dieses zu finden. In dem Lied ist das Zuhause ja ein Mensch. Und mit dem Gedanken habe ich es auch gesungen. Wenn man ein Lied singt, das eine gewisse Stimmung, ein Gefühl transportieren soll, ist es natürlich gut, wenn man sich bestmöglich in das Gefühl hineinversetzen kann. Also:

Zu der Aufnahmezeit hat sich bei mir Vieles verändert. Der Mensch, dem ich alles anvertrauen kann, der immer für mich da ist, der mein Anker ist, mit dem ich am meisten Zeit verbringe, der mir eigentlich am wichtigsten ist, mein bester Freund, ist für geraume, unbestimmte Zeit ins Ausland gereist. Ich meine, wir konnten über’s Handy selbstverständlich Kontakt halten, aber ich mag das nicht so sehr. Vor allem ist es eher das Gefühl, was er mir gibt, irgendwie eben dieses Zuhause angekommen zu sein. Also wenn ich an dieses „Zuhause“ in Go Solo denke, ist das auf irgendeine Art mein bester Freund. Und wenn der weg ist, dann fühlt man sich meistens so ein bisschen verloren, alleingelassen, obdachlos. Und egal, wer um mich herumschwirrt, wer mit mir Zeit verbringt – die wichtigsten Stunden will man schon auch mit der wichtigsten Person teilen. Und eben in diesen Momenten kommt man zu der Person zurück. Am Ende des Tages. Am Ende der Reise. 

Zuhause ist auch irgendwie ein Ziel. Etwas, das man anstrebt zu erreichen. Und wenn man genug an sich glaubt, seine Träume verfolgt, nicht den Mut verliert und auch mal über seinen Schatten springt, dann kann man das alles erreichen. Ich finde das Lied strahlt nicht nur Sehnsucht, sondern vor allem auch eine wahnsinnige Hoffnung aus. Und das finde ich das Besondere.

An dieser Stelle möchte ich mich nochmal bei euch bedanken. Ihr seid so wahnsinnig lieb zu mir, schickt mir noch immer so tolle Nachrichten, die mich sehr aufbauen und mich in all dem bestärken! Ich habe gelacht, getanzt, geweint, eure Nachrichten waren so schön, so ergreifend! Es ist für mich nicht selbstverständlich, so unterstützt zu werden, also will ich, dass ihr euch bewusst seid, wie viel mir das bedeutet. Ich weiß nicht, wie ich dem gerecht werden soll. 

Vielen Dank für alles! Ohne euch wäre es definitiv nicht dasselbe! ♥♥♥

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